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Häufige Fehlerquellen

sich auf die Rechtschreibung der Software verlassen

Die in Textverarbeitungsprogrammen integrierte Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik ist eine tolle Sache, aber kein Autor darf sich vollständig auf diese verlassen. Durch Flüchtigkeit entstehen häufig Tippfehler, zusätzliche Buchstaben oder ein Wort mit anderer Bedeutung als beabsichtigt. Wenn die Schreibweise für den Computer irgendwie zu rechtfertigen ist, fällt der Software dieser Fehler gar nicht auf.
Im Gegensatz dazu streicht Word oft Abkürzungen, Eigennamen oder Wortzusammensetzungen an, die eigentlich korrekt sind. In der Folge schaut man vielleicht oft gar nicht mehr so genau hin, was da rot unterstrichen wurde. Eine Korrektur durch menschliche Augen und Kenntnis ist in jedem Fall unerlässlich!

Umgangssprache aus sozialen Netzwerken verwenden

In der Internetumgangssprache wird gerne mal einfach jedes Wort klein geschrieben, auf Interpunktion komplett verzichtet und es kommen Abkürzungen zum Gebrauch, bei denen sich der Leser nicht selten fragt, was sie denn überhaupt bedeuten sollen. Wir sind es zwangsläufig gewöhnt, täglich so zu schreiben – denn es muss ja beim Tippen schnell gehen. Aber: Der Slang des modernen Internets dank Facebook, WhatsApp oder Mikroblogging-Dienst Twitter darf nicht auf unsere Arbeit adaptiert werden.
Hast du vielleicht schon länger keinen seriösen Text mehr geschrieben? Es macht Sinn, sich während der ersten Absätze aktiv Gedanken zu machen, um sich im eigenen Schreibstil wieder einzufinden: Wo können Sätze und Halbsätze durch Punkte und Kommas sinnvoll getrennt werden? Welche Wörter schreibt man groß? Welche Ausdrücke gehören nicht in eine wissenschaftliche Arbeit?

„Häufige Fehler vermeiden“