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Gliederung

Eine Arbeit sollte mit Hilfe aussagekräftiger Überschriften in eine nachvollziehbare Struktur verschiedener Ebenen gegliedert sein. Für diesen Zweck gibt es zwei unterschiedliche Gliederungsarten.

Eine Arbeit kann mit einer dezimalen oder alphanummerischen Gliederung strukturiert werden

Eine Mischung von dezimaler und alphanummerischer Gliederung (1.1.a) ist nicht zulässig!

Kein Unterabschnitt darf alleine stehen! Auf .1 muss mindestens .2 folgen. Das gilt für beide Gliederungsformen entsprechend.

Nummeriert werden übrigens nur Überschriften im inhaltlichen Hauptteil. Die Überschriften wie Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Quellenverzeichnis werden zwar als Überschrift 1 formatiert, damit sie im generierten Inhaltsverzeichnis geführt werden, jedoch die Nummerierung mit der Rücktaste manuell entfernt.

Dezimale Gliederung

Die dezimale Gliederung mit arabischen Zahlen hat sich für die meisten Studienfächer durchgesetzt. Je Gliederungsebene kommt eine Ziffer nach einem Punkt hinzu: 1 für Kapitelüberschriften; 1.1 für die zweite Gliederungsebene; 1.1.1 für die dritte; usw.

Nach der letzten Ziffer, egal auf welcher Ebene, wird kein Punkt gesetzt!

Eine Untergliederung ist beliebig weit möglich. Jedoch sollte man überdenken, ob eine weitere Gliederungsebene nach der vierten überhaupt noch Sinn macht. Denn ist das Inhaltsverzeichnis entsprechend lang und überfüllt, bewirkt dies das Gegenteil einer nachvollziehbaren, guten Struktur.

Alphanummerische Gliederung

Die alphanummerische Gliederung ist heute fast nur noch in juristischen Texten üblich und selbst dort i. d. R. nicht verpflichtend. Jedoch sind diese Texte häufig sehr tief gegliedert, worin der Vorteil des alphanummerischen Prinzips liegt: Anstelle einer Ebenenaufzählung wie beim dezimalen Prinzip wird hier jede Gliederungsebene nur mit der jeweiligen Zahl oder Buchstabe angeführt.

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