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Satzzeichen

Wann oder wozu Punkt (.), Komma (,) und Fragezeichen (?) gesetzt werden, wissen wir meistens. Aber wie sieht es bei anderen Satzzeichen aus?

Gib uns den Halbling, Elbenweib!

Das Ausrufezeichen (!) oder Rufzeichen ist ein Satzschlusszeichen und schließt einen Ausrufesatz ab – ein wichtiger, besonders zu betonender Satz oder eine Aufforderung. Nach dem Ausrufezeichen wird immer groß weitergeschrieben.

Wenn ihr ihn haben wollt; dann kommt und verlangt nach ihm!

Das Semikolon (;) gehört zu den Satzmittezeichen und trennt zwei (oder mehr) zusammengehörige, gleichrangige Teilsätze oder Wortgruppen voneinander ab. Nach dem Semikolon wird klein weitergeschrieben, sofern kein groß zu schreibendes Wort folgt.

Auch der Doppelpunkt (:) gehört zu den Satzmittezeichen und steht innerhalb eines Satzgefüges vor wörtlicher Rede oder vor Aufzählungen und Erklärungen. Du musst zwischen drei Pokémon wählen: Bisasam, Shiggy oder Glumanda. Ein selbstständiger Satz nach dem Doppelpunkt wird groß weitergeschrieben. Wenn der Doppelpunkt durch einen Gedankenstrich ersetzt werden könnte, ist Kleinschreibung zulässig.

Die richtige Verwendung von Bindestrich (-), Gedankenstrich (–) und Geviertstrich (—) geht es aus einer Vielzahl von Regeln hervor. Diese sind hier zusammengefasst.

Ach, Herr Frodo, Ihr macht Euch über mich lustig. Ich hab’s ernst gemeint. – Ich mein’s auch ernst.

Im Deutschen kommt das Apostrophzeichen (’) regelkonform eher selten zum Einsatz. Beim Weglassen von Vokalen, meistens in wörtlicher Rede oder anderen, gebräuchlichen Auslassungen im Wortinneren (D’dorf für Düsseldorf). Ein Apostroph ist nicht das fälschlicherweise oft genutzte Minutenzeichen (') auf der Raute-Taste sondern über Alt+0146 einzufügen.

„Zeichensetzung“