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Seitenränder

Seitenränder, Kopfsteg, Fußsteg, Innensteg, Außensteg, Kopfzeile, Fußzeile

Die meisten Gestaltungsrichtlinien der Universitäten, Fachhochschulen und Verläge geben Breite und Höhe der Seitenränder vor. Seitenränder werden auch Stege genannt und manchmal durch nur vage Angaben der Hochschulen vorgegeben.
– Oberer und unterer Seitenrand entsprechen Kopf- bzw. Fußsteg.
– Linker und rechter Seitenrand entsprechen Innen- bzw. Außensteg.
– Ein „Heftrand links“ ist 2,5 cm breit.
– Ein „Viertel Rand rechts“ ist zu Korrekturzwecken ganze 5,25 cm breit.

Auch wenn ein viel zu breiter Korrekturrand das Seitenlayout stört, ist er natürlich dennoch einzuhalten. In Microsoft Word können diese Einstellungen im Seitenlayout-Bereich vorgenommen werden.

Der Bundsteg ist ein für eine Bindung fest reservierter Teil der Seite, der zusätzlich zum Innensteg nicht für den Satzspiegel zur Verfügung steht. In den meisten Gestaltungsvorgaben geht der Bundsteg in der Angabe für den linken Seitenrand auf und bleibt daher im Textverarbeitungsprogramm bei den voreingestellten 0 cm.

Im Dialogfenster „Seite einrichten“ (unter „Benutzerdefinierte Seitenränder...“) findet sich auch die Option „Gegenüberliegende Seiten“ für den beidseitigen Druck einer mehrseitigen Arbeit. Diese Einstellung ist für eine zu bindende Arbeit sehr zu empfehlen, da es diese in Buchform sehr viel professioneller aussehen lässt! Die Einstellungen der linken und rechten Seitenränder ändern sich dann selbsterklärend in Angaben für den inneren und äußeren Abstand.

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