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Quellenangabe als Vollbeleg (in Fußnoten)

Beispiel für eine Quellenangabe in Fußnoten

Im Deutschen hat sich die Quellenangabe als Fußnote durchgesetzt. Word nummeriert die Fußnoten des Dokuments automatisch und beherrscht dies auch beim Ausschneiden und Einfügen an anderer Stelle einwandfrei. Wie im nebenstehenden Beispiel ist in der Fußnote die gesamte Quellenangabe einzutragen – korrekt und so konkret wie möglich. Dieser Grundsatz ist dafür stets zu befolgen:

Nachname, Vorname: Titel in kursiver Schrift. Auflage, Verlag, Ort, Jahr, Seite.

Dieser Grundsatz ist schon die halbe Miete einer korrekten Zitierweise und bei allen selbstständigen Quellen und Sammelbänden konstant beizubehalten.

Ein paar Basics für Fußnoten
Beispiel für Fußnoten vergleiche, ebenda, fortfolgende

Am Anfang der Fußnote steht „vgl.“ (vergleiche), wenn die zitierte Stelle nur sinngemäß übernommen oder eine These aufgegriffen oder benannt wurde. Wird eine Quelle mehrmals aufeinanderfolgend zitiert, genügt es, für eine Wiederholung lediglich „ebenda“ oder kurz „ebd.“ anzugeben. Gegebenenfalls muss aber eine Seitenangabe folgen, wenn die Fundstelle innerhalb desselben Werkes auf einer anderen Seite steht: ebd., S. 123.

Erstreckt sich die Fundstelle auch über die Folgeseite der Quelle, wird „f.“ (folgende) hinter der Seitenangabe ergänzt – „ff.“ für mehrere, fortfolgende Seiten. Eine Angabe von-bis ist in Deutschland nicht üblich.
Hat eine Quelle keinen Verfasser, wird die Autorenangabe als „o. V.“ (ohne Verfasser) angegeben.

Besonderheiten und ergänzende Regelungen:
Beispiel für die Quellenangabe mehrerer Autoren in Fußnoten
Mehrere Autoren

Ist das Werk von mehr als einem Autor verfasst, werden weitere Autoren durch ein Komma (,) getrennt aufgelistet. Vor dem letzten Autor wird anstelle des Kommas ein Et-Zeichen (&) gesetzt. Die Vornamen werden als Initialen abgekürzt angegeben. Bis zu sechs Autoren können so angegeben werden. Weitere werden mit „et al.“ (und andere) angedeutet.

Beispiel für die Quellenangabe einer juristischen Person in Fußnoten
Juristische Person

Anstelle einer natürlichen Person mit Nach- und Vorname kann auch eine juristische Person als Herausgeber genannt werden.

Beispiel für das Zitieren von Zeitungsartikeln in Fußnoten
Zeitungsartikel

Nicht der Titel des Artikels sondern Zeitungstitel wird kursiv gesetzt und steht hinter dem Zusatz „In:“. Es folgt „vom“ und das Erscheinungsdatum sowie (sofern vorhanden) Ausgabennummer und Seite.

Beispiel für das Zitieren von Zeitschriftenaufsätzen in Fußnoten
Zeitschriftenaufsatz

Ergänzend zur Vorgehensweise bei Zeitungsartikeln wird zusätzlich die Ausgabennummer in Klammern hinter die Angabe über Jahrgangsnummer/Band gesetzt.

Beispiel für das Zitieren von Hochschulschriften wie Dissertationen in Fußnoten
Hochschulschriften

Habilitationen, Dissertationen, Working Paper und Studienberichte werden mit Benennung der Art der Arbeit und Institution, an der sie eingereicht wurden, genannt.

Beispiel für das Zitieren von Internetquellen in Fußnoten
Internetquellen

Zitierfähige Internetquellen werden analog zu den anderen Regeln belegt. Hinter „URL:“ ist die vollständige, abrufbare Adresse anzugeben sowie abschließend eingeklammert der Zeitpunkt des Abrufs (Abruf am ). Achtung: Internetquellen sind flüchtig und können jederzeit offline gehen oder verändert werden. Es empfiehlt sich, eine Sicherung der Internetseite (z. B. als PDF-Datei) vorzunehmen.

Vorsicht vor nicht zitierfähigen Internetquellen! Wie jeder Lehrer täglich aufgeregt predigt sind Wikipedia und Co. keine wissenschaftlichen Quellen. Wir sollten uns bei der Literaturauswahl ausschließlich seriöser Quellen bedienen.

Beispiel für das Zitieren von Sekundärquellen in Fußnoten
Sekundärquellen

Sach- und Fachbücher haben i. d. R. ein Literaturverzeichnis. Falls wir die dort bereits zitierte Literatur auch selbst zitieren möchten, müssten wir diese irgendwo auftreiben. Wenn das aber trotz Anstrengungen misslingt, kann in Einzelfällen der betroffene Inhalt (aus der Primärquelle) direkt aus dem Sachbuch (Sekundärquelle) zitiert werden. Zitiert wird in diesen Fällen zuerst die Primärquelle – erst danach die Sekundärquellen.

„Zitation“